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07.04.2013

Autos

07. und 08. April 2013

Der 07. April 2013 war ein kalter, nasser und ungemütlicher Tag. Ich hatte aber wahnsinnige Lust eine Runde zu fotografieren. Da stellte sich die Frage “Was mache ich?”. Nach einiger Zeit kam mir dann die Idee in die BMW-Welt zu gehen. Durch Zufall hatte ich erfahren das dort fotografieren erlaubt ist und das die BWM-Welt bzgl. der Architektur interessant sein soll. Somit war der Ort des Geschehens gewählt. Als ich in der BMW-Welt ankam war ich leicht überfordert mit der Entscheidung, wie fange ich meine Fotosession an. Ich stellte fest, dass ich erst in die Welt der Autos eintauchen musste um dann mit der Kamera so nach und nach Motive zu finden. Ich war erstaunt wie viel Abwechslung Autos zu bieten haben. Eigentlich wollte ich die Architektur des Gebäudes fotografieren, aber von dem Thema bin ich Vorort total von abgekommen. Ich hatte mich einfach von meiner Lust, Laune und von meinem Gefühl leiten lassen. Als ich Daheim ankam ist mir leider eine großes Missgeschickt passiert. Ich hatte auf meinem iPad ein neues Programm mit dem auch RAW-Dateien auf das iPad importiert werden können. Leider habe ich versehentlich die Bilder von der ersten Stunden komplett gelöscht und konnte dies auch nicht mehr rückgängig machen. Das hatte mich ziemlich geärgert. Aber solch ein Fehler ist mir seit dem Tag zum Glück nicht mehr passiert. Aus diesem Grund habe ich mich am nächsten Tag gleich wieder in die BMW-Welt, nach der Arbeit, begeben. Ich wollte versuchen die verloren gegangenen Bilder nach zu fotografieren. Die Motive waren zum Glück gleich, aber das Licht, meine Stimmung und die Positionen waren wieder ganz anders. Natürlich ist es mir nicht gelungen solche Bilder wieder einzufangen. Weiterhin ist es ein Unterschied ob man am Wochenende oder gleich nach der Arbeit fotografieren geht. Am Wochenende ist der Körper und Geist erholt, entspannt und der Zeitfaktor steht nicht im Raum. Erfolgt so eine Fotosession nach der Arbeit, dann ist der Kopf noch nicht so frei, der Körper ist leicht angespannt und die Kreativität ist entweder eingeschränkt oder es dauert einfach länger bis man in den Foto-Flow kommt. Mit Foto-Flow meine ich den Moment, wo man komplett alles um sich herum vergisst und sich einfach von den Motiven und der jeweiligen Stimmung leiten lässt. Auf jeden Fall waren die zwei Tage BMW-Welt eine wunderbare Erfahrung, auch bei schlechtem Wetter Alternative Fotoorte zu finden. Taucht ein in die Welt der Autos.

Das Beitragsbild wurde mit einer NIKON D5000 / Objektiv Sigma DC 18-200mm 1:3.5-6.3 / P-Modus / ISO 400 / Brennweite 30 mm / Blende f/5,6 / Verschlusszeit 1/125 / WB Auto / 0 EV aufgenommen.

P.S. Die Bilder vom ersten Tag habe ich ohne Stativ aufgenommen und am zweiten Tag teilweise mit einem Monostativ. Ich habe die Bilder chronologisch sortiert und fünf Bilder pro Tag in der Galerie veröffentlicht. Auch diese Bilder habe ich noch im P-Modus fotografiert.

Lebenszyklus (Makro)

Das Spiel mit der Blende

24. März 2013

Die Kälte in diesem Winter hatte ich langsam satt. Eigentlich liebe ich es ja wenn es kalt ist und der Winter in der Stadt ist. Aber dieses Jahr im März konnte sich das Wetter zwischen warm und kalt leider nicht entscheiden. An diesem Tag schien schon in der Früh die Sonne und somit war das für mich der perfekte Anlass, sich mit der Kamera in den Westpark zu begeben und zu versuchen den Frühling wenigsten auf den Bildern einzufangen. Leider hatte ich mich in den Temperaturen ganz schön getäuscht. Solange die Sonne draußen war, war es auch sehr angenehmen, aber sobald die Sonne sich hinter den Wolken versteckt hatte wurde es ziemlich kalt und Handschuhe zum fotografieren wären sehr nützlich gewesen. Hinterher ist “Frau” immer schlauer. An dem Tag hatte ich mich entschieden mal ein wenig mit der Blende zu spielen. Alle folgenden Bilder die Ihr seht habe ich im P-Modus aufgenommen. Ich wollte bestimmte Objekte so scharf und nah wie möglich aufnehmen und der Hintergrund sollte verschwommen sein. Ich musste feststellen das es gar nicht so einfach war und das ein Stativ in einigen Situationen besser gewesen wäre. Da ich leider kein Stativ dabei hatte, musste ich kreativ werden und die Mittel der Natur nutzen. Teilweise habe ich mir Erhöhungen für die Kamera mit Hilfe von Baumstämmen, Ästen und Stöckern gebaut. Was auch geht, aber die Flexibilität ist dadurch leider etwas eingeschränkt. Mit einem Stativ ist die richtige Platzierung der Kamera doch ein Ende einfacher. Was ich als echter Herausforderungen empfunden hatte, war genau das gewünschte Objekt scharf abzulichten und die Unschärfe des Hintergrunds so zu wählen das es zu dem jeweiligen Motiv auch passt. Manchmal wirkte der Hintergrund zu unruhig oder dann wieder zu langweilig und verleihte dem Motiv keine Ausdrucksstärke. An diesem Tag sind auch nur ganz wenige Bilder entstanden sind, die auch wirklich brauchbar sind. Ganz ehrlich, ich finde nur das Beitragsbild Ausdrucksstark und die anderen Bilder sind leider nicht so gut geworden. Aber dieser Blog beschäftigt sich mit meinen Fortschritten und deshalb ist es wichtig, nicht so gut gewordenen Bilder auch zu präsentieren. Weiterhin habe ich mit dem Weißabgleich (WB) und mit dem Lichtwert (EV = Explosure Value) gespielt. Dies sind zwei Werte mit denen ich mich vorher noch gar nicht richtig beschäftigt hatte. Bis dahin hatte ich die Einstellungen im auf automatisch. Je nach Situation hatte ich einen Selbstauslöser verwendet.

Das Beitragsbild wurde mit einer NIKON D5000 / Objektiv Sigma DC 18-200mm 1:3.5-6.3 / P-Modus / ISO 320 / Brennweite 185 mm / Blende f/32 / Verschlusszeit 1/10 / WB Tageslicht / 1,3 EV aufgenommen.

 

Dreieck Wimpel

Dreiecke und Collagen

17. März 2013

In diesem Beitrag möchte ich Euch mein Ergebnis aus einer Fotoübung vorstellen.

Ich besuchte am 16. März 2013 einen Kurs von der VHS München “Der Blick vor dem Klick”. Der Kurs hat sich hauptsächlich mit dem Aufbau, Komposition und wie sieht das menschliche Auge und wie die Kamera, beschäftigt. Es war sehr interessant und ich kann Euch den Kurs nur empfehlen. Ich habe viele nützliche Tipps und vor allem Übungen für mich mitgenommen. Eine Übung davon ist, einfach mal nur ein ganz bestimmtes Thema oder ein und dieselbe Form zu fotografieren. Beispiele dafür sind schiefe Strassenschilder, Lampen, Kreise, alles was grün und rot in Kombination ist und so weiter. Dies schult vor allem den fotografischen Blick. Ich hatte mich spontan für Dreiecke entschieden. Wir waren im Westpark spazieren und ich hatte alle Dreiecke die mir vor die Linse kamen fotografiert. Mir war bis zu dem Zeitpunkt gar nicht bewusst wie viele Dreiecke es in der Natur, an Gegenständen oder Schildern gibt. Eine weitere Aufgabe war es daraus eine Collage bzw. Tableau zu erstellen. Aber probiert es einfach mal aus und ihr werdet Staunen wie groß die Auswahl und wie viele Möglichkeiten Euch die Natur bieten wird. Am Anfang war es gar nicht so leicht die Dreiecke (in meinem Fall) richtig und aussagekräftig zu fotografieren. An dem Tag hatte ich mir mal wieder im Vorfeld gar keine Gedanken gemacht ob und was ich mit den Bildern aussagen möchte. Für mich war nur wichtig, Dreiecke zu fotografieren. Aber seht selber was dabei rausgekommen ist. Im Anschluss werde ich Euch zeigen was ich aus den Bilder gemacht habe und wie das Endergebnis der Aufgabe aussieht. Soviel kann ich Euch verraten, ich musste zum ersten mal meine Bilder schneiden.

Mit dem Fotografieren war die Übung aber noch nicht erfüllt. Die nächste Herausforderung stand nun vor mir. Wie erstelle ich aus den Dreiecken eine Collage und mit welchem Programm kann ich diese Aufgabe lösen. Zum Glück habe ich ja meinen Freund, der sich in solchen Bereichen ganz gut auskennt. Zuerst habe ich alle Bilder ganz nach meinem Ermessen auf die Dreiecke zugeschnitten. Als zweiten Schritt hatte wir versucht in GIMP die Collage zu erstellen, aber GIMP ist für solche Dinge viel zu langsam. Also haben wir uns für Inkscape entschieden. Inkscape ist ein Open-Source-Vektorgrafikeditor. Die erste Collage haben wir zusammen gemacht, damit ich auch die wesentlichen Funktionen in Inkscape kennenlernen und die zweite Collage wurde ganz alleine von mir erstellt. Ich muss zugeben, es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Aber es ist gar nicht so einfach, die passenden Dreiecke für eine Collage auszuwählen und dann die Anordnung aussagekräftig zu gestalten. Weiterhin viel mir im Nachhinein auf, das man sich als Fotograf im Vorfeld schon Gedanken machen sollte wie das Endergebnis ungefähr aussehen soll. Davon ist nämlich die Motivauswahl und wie man die Motive schon im Bild richtig in Szene setzt, abhängig. Weit entfernte Bilder haben die Folge, das diese nach dem Zuschneiden ein viel kleineres Format haben als Nahaufnahmen. Somit gestaltet es sich schwierig, gute Bilder mit kleinen Format mit in die Collage zu integrieren. Wenn ich mal wieder so eine Übung machen werden (was definitiv der Fall sein wird, weil es wahnsinnig viel Spaß gemacht hat), dann werde ich meine Motive überlegter fotografieren und mir im Vorfeld über das Endergebnis Gedanken machen. Viel Spaß mit meinen Collagen !!!

Rot Weiß (Makro)

Flower Power

03. März 2013

Im März war ich mal wieder in meiner guten alten Heimat. Mein Papa hatte einen großen runden Geburtstag gefeiert. An diesem Tag versuchte ich mich daran, Personen zu fotografieren. Außerdem war es die erste große Reise, einmal quer durch die Republik, für meine Kamera. Bin ja mal gespannt was die Kamera im Laufe Ihrer Zeit noch so alles erleben wird. Meine gute alte Digicam hatte es bis nach Süd Afrika geschafft.

Eigentlich fand ich Personen abzulichten immer ziemlich langweilig und auch ein wenig aufdringlich. Wobei ich an dem Tag feststellen musste das sich viele Leute freiwillig ablichten lassen. Meine Absicht war, zu versuchen keine gestellten Fotos zu machen sondern spontane Bilder zu erzielen und aus der Situation heraus zu fotografieren, ohne das die Leute es mitbekommen. Klar, je später der Abend und umso mehr gefeiert und getanzt wurde umso bereitwilliger sind die Leute sich fotografieren zu lassen. Weiterhin war ein sehr guter Freund von meinem Papa zu Gast der sich schon sehr lange mit der Fotografie beschäftigt. Wir haben uns an dem Tag sehr intensiv über das Thema unterhalten und ich habe auch einiges von ihm gelernt. Von mir konnte er, glaube ich, noch nicht so viel lernen. Aber die Zeiten kommen auch noch. Ihr werdet sicherlich verstehen das ich von der Superparty keine Bilder mit Personen in meinem Blog veröffentliche. Aber dafür habe ich am Tag danach den ganzen Gabentisch und einzelne Teile davon fotografiert. Mein Papa hatte wahnsinnig viele Blumen geschenkt bekommen. Dummerweise hatte ich zuerst Fotos gemacht, wo die Blumen noch alle in Folie eingepackt waren. Das war mal wieder ein klassischer Anfängerfehler, weil durch die Folie viele Spiegelungen entstanden sind. Im zweiten Anlauf haben wir dann von allen Sträußen die Folie entfernt und schon wurden die Bilder viel besser. Auf dem Tisch gab es eine Vielzahl von verschiedenen Blumen und alle waren sie in der Blüte unbeschadet. Dies war die perfekte Voraussetzung, die Blumen so nah wie möglich zu fotografieren. Ich hoffe die Blumen bringen Euch ein wenig Sommer, Sonne und Flower Power ins Herz. Bei dem Wetter und bei den aktuellen Temperaturen (6 Grad und das am 26. Mai 2013) kann das wohl jeder von uns gebrauchen. Viel Spaß mit Flower Power.

P.S. Alle meine Beiträge sind bis jetzt im nach hinein erstellt werden.

Das Beitragsbild wurde mit einer NIKON D5000 / Objektiv Sigma DC 18-200mm 1:3.5-6.3 / P-Modus / ISO 320 / Brennweite 90 mm / Blende f/5,3 / Verschlusszeit 1/250 aufgenommen.

 

Nehmen Sie Platz

Winter im Westpark

20. und 27. Januar 2013

Nun war es an der Zeit den Winter auch mal am Tag im Westpark festzuhalten. In diesem Jahr hatten wir zum Glück einen wunderschön, weißen und ziemlich langen Winter. Leider blieb mir in  diesem Winter gar nicht so viel Zeit Winterbilder mit der Kamera aufzunehmen. Im Winter bin ich so viel wie möglich an den Wochenenden Ski fahren und unter der Woche gehe ich der täglichen Arbeit nach. Bis ich dann Feierabend habe, ist es auch schon wieder dunkel. An den zwei Sonntagen war ich mal nicht auf den Brettern unterwegs und habe mich bewusst mit der Kamera in den Westpark begeben. Wie schon erwähnt bietet der Westpark wahnsinnig viel Abwechslung und zwar das ganze Jahr über. Bei diesen Exkursionen hatte ich sehr viel im Automatikmodus, im P-Modus und im Schneeprogramm fotografiert. Zu der Zeit, beherrschte ich nur den P-Modus, aber mehr leider noch nicht und Schnee zu fotografieren ist doch schwerer als Bilder zu normalen Witterungsbedingungen. Schon den Schnee alleine in der Farbe so hinzubekommen wie wir den Schnee als Menschen wahrnehmen ist schon verdammt schwer. Weiterhin bietet der Schnee keine farbliche Abwechslung, aber mit dem menschlichen Auge erfassen wir einfach nur eine wunderschöne Landschaft mit verschiedenen Farben und für mich sieht die Winterlandschaft nicht einfach nur grau und weiß aus, wie sie teilweise auf den Bildern rüber kommt. Leider ist es mir nicht so gut gelungen die Bilder so abzulichten wie ich die Natur mit meinen Augen wahrgenommen habe. Dafür hatte ich immer wieder geschaut welche Einstellungen die Kamera vorgenommen hat wenn ich im Automatikmodus und im Schneeprogramm fotografiert hatte und dann versucht wenigsten im P-Modus die Blende so einzustellen wie sie in den beiden Modis angegeben war. Aber das funktioniert natürlich nicht. Dafür hatte es mir persönlich an den beiden Tagen Spaß gemacht und ich hatte auch wieder viel gelernt. Wie schon erwähnt, fasziniert mich die Makrofotografie und somit konnte ich natürlich die Gelegenheit nicht auslassen mich auch im Winter auf diesem Gebiet zu versuchen. Diese Fotos haben natürlich noch nicht so viel mit Makrofotografie zu tun, aber mit kleinen Schritte nähere ich mich auch meinem Ziel, das natürlich noch weit in der Ferne liegt. Aber Ziele zu haben ist immer gut. Für die ersten Versuche fand ich die Ergebnisse gar nicht so schlecht und die Bilder sind auf jeden Fall besser als die mit meiner guten alten Digitalkamera. Zum Glück kommt der Winter jedes Jahr wieder und ich kann dann wieder neue Versuche starten. Das oberste Gebot beim Fotografieren heißt einfach nun mal ÜBEN, ÜBEN und nochmals ÜBEN.

Das Beitragsbild wurde mit einer NIKON D5000 / Objektiv Sigma DC 18-200mm 1:3.5-6.3 / Automatikmodus / ISO 200 / Brennweite 22 mm / Blende f/10 / Verschlusszeit 1/320 aufgenommen.

 

 

Winter in der Stadt

Winterstimmung in der Stadt

17. Januar 2013

Ich liebe den Winter, vor allem wenn die ganze Stadt komplett weiß ist, es am Abend schneit und im Licht der Straßenlampen der Schnee so wunderschön glitzert. Eine sehr gut Gelegenheit mal das Dreibeinstativ und den Selbstauslöser auszuprobieren. Gesagt getan. Fenster auf, Stativ aufgestellt, Kamera drauf montiert und schon ging es los. Okay, ganz so schnell ging es nun doch nicht. Bis ich mit dem Stativ alles richtig eingestellt und die Kamera drauf montiert hatte, verging natürlich seine Zeit und es wurde im Zimmer immer kälter. In meinem jugendlichen Leichtsinn, war das Fenster schon geöffnet bevor ich alles montiert hatte und es schneite immer mal wieder rein. Typischer Anfängerfehler. Die folgenden Fotos habe ich aus dem 5. Stock mit dem Automatik Modus und Selbstauslöser gemacht. Die ersten zwei Bilder sind aus dem Zimmer heraus bei offenen Fenster zur Strassenseite fotografiert. Die letzten zwei Fotos vom Balkon aus zum Hinterhof. Leider musste ich dann feststellen das Winteraufnahmen und noch bei Dunkelheit verdammt schwer sind. Ich gebe ja zu, das ich mich vorher nicht informiert hatte wie man Schnee im Dunklem fotografiert. Schließlich war es eine ganz spontane Idee die Kamera rauszuholen. Ich hatte mich an dem Abend einfach von der Schönheit der Natur leiten lassen. Aber seht selber was dabei rausgekommen ist.

Das Beitragsbild wurde mit einer NIKON D5000 / Objektiv Nikon DX AF-S Nikkor 18-55 mm 1:3.5 – 5.6 / Automatikmodus / ISO 800 / Brennweite 18 mm / Blende f/5 / Verschlusszeit 1/3 aufgenommen.

Licht und Schatten

Übung macht den Meister

29. Dezember 2012

Zugegeben, bis zum Meister ist es bei mir noch ein sehr langer Weg. Mein Ziel ist auch nicht hauptberuflich Fotografin zu werden. Aber ich habe schon den Anspruch meine Kamera richtig bedienen und die Techniken verstehen und anwenden zu können. Und das schönste am Fotografieren, ist der Moment des Aufnehmens und im Anschluss sich die wunderschönen Ergebnisse betrachten zu können. Aus diesem Grund lag in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum für mich auch ein wundervolles und sehr gut geschriebenes Buch “Digital fotografieren – Der große Fotokurs”. Über die Weihnachtstage hatte ich dann genügend Zeit mir neues Wissen aus dem Buch anzueignen. So machte ich mich zwischen Weihnachten und Neujahr, einen ganzen Tag mit meiner Kamera und einem Monostativ, auf dem Weg in den Englischen Garten, von dort aus über den Odeonsplatz, Marienplatz bis hin zum Stachus.

Ich habe an dem Tag viel im P-Modus fotografiert und alles mögliche mit der Blende ausprobiert. Wobei ich zum dem Zeitpunkt noch nicht wußte, das unterschiedliche Bewegungen, wie z.B. fließendes Wasser nicht mit der Blende sondern mit der Verschlusszeit reguliert wird. Weiterhin habe ich im Auto-Modus und je nach Situation mit einem Monostativ fotografiert. Schließlich war es meine erste richtige Exkursion mit der Kamera. Es ist gar nicht so einfach, das gelesene dann in die Praxis richtig umzusetzen und zu verstehen und dann zusätzlich noch alle notwendigen Knöpfe und Einstellungen an der Kamera zu finden. Als ständigen Ratgeber habe ich immer mein iPhone und eine PDF-Version der Kameraanleitung dabei. Was ich an dem Tag auch viel genutzt hatte. Außerdem wollte ich die noch vorhandene Weihnachtsstimmung an dem Tag mit der Kamera festhalten, weil mit meiner Digitalkamera bin ich in dunklen Lichtverhältnisse leider nicht sehr weit gekommen. Die meisten Bilder waren nicht so schön. Aber dafür, das der Tag ein reiner Übungstag für mich war, sind doch noch ein paar schöne Bilder dabei rumgekommen. Aber seht selbst.

Viel Spaß weiterhin mit meinen Bildern und Beiträgen

Eure Mareen

P.S. Das Beitragsbild wurde mit einer NIKON D5000 / Objektiv Nikon DX AF-S Nikkor 18-55 mm 1:3.5 – 5.6 / P-Modus / ISO 400 / Brennweite 52 mm / Blende f/7,1 / Verschlusszeit 1/200 aufgenommen.

 

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

01. und 04. Dezember 2012

Jahrelang habe ich es nicht geschafft meine selbstgebastelten Adventskränze zu fotografieren. Am 29. November 2012 ist die NIKON D5000 mit zwei Objektiven, Polfilter, einem Objektivschutz, Ersatzakku, Rucksack, Ladegerät, Fernauslöser und zwei Stativen in meinen Besitz übergegangen. Somit hatte ich in diesem Jahr keine Ausrede mehr meine selbstgebastelten Adventskränze zu fotografieren. Zu erst habe ich einfach nur drauf gedrückt und damit Versucht die Schönheit der Kränze zu zeigen. Leider nicht zur meiner Zufriedenheit, aber ich hatte endlich einen Beweis und entsprechende Fotos. Wobei an dem Tag das Hauptaugenmerkmal auf die Gestaltung der Kränze lag und nicht auf das Fotografieren. Das Fotografieren war an diesem Tag einfach nur ein angenehmer Nebeneffekt. Am Abend des 04. Dezember hatte ich Lust meinen Adventskranz mit der neuen Kamera mal richtig in Szene zu setzen. Am Tag vorher hatte ich einige Berichte gelesen wie ein Adventskranz richtig fotografiert wird. Leider wurde in den Beiträgen nicht erwähnt, in welchem Modus fotografiert wurde. Auf jeden Fall wußte ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht wie wichtig das ist. Soweit ich mich erinnern kann habe ich die Bilder mal wieder im Modus Auto gemacht. Aber ich muss mal schauen ob ich das noch mit irgendeiner Bildbearbeitungssoftware herausbekomme. Die dunkleren Bilder habe ich mit einem Stativ und Selbstauslöser gemacht. Das Licht im Raum hatte ich gelöscht und den ganzen Kranz nur mit Teelichtern ausgeleuchtet. Natürlich ist die Technik noch ausbaufähig und die Adventszeit kommt zum Glück jedes Jahr wieder. Ich werde mich überraschen lassen was die Adventszeit 2013 und meine bis dahin erworbenen Kamerakenntnisse bringen werden.

Das Beitragsbild wurde mit einer NIKON D5000 / Objektiv Nikon DX AF-S Nikkor 18-55 mm 1:3.5 – 5.6 / Automatikmodus / ISO 200 / Brennweite 18 mm / Blende f/3,5 / Verschlusszeit 2,5 aufgenommen.

Ente

Meine ersten Stunden mit einer Spiegelreflexkamera

1. Tag 25. November 2012

Ich habe seit Oktober 2004 immer nur mit einer sehr guten Digitalkamera (Kodak Easy Share DX7630) fotografiert und noch nie mit einer Spiegelreflexkamera. Ende November 2012 habe ich von einem Bekannten das Angebot bekommen seine Spiegelreflexkamera NIKON D5000 für eine Woche zu testen. Wenn sie mir gefällt, ich mit ihr gut zurecht komme und die Kamera gut in der Hand liegt, dann würde er sie mir verkaufen. Also habe ich mich mit der Nikon D5000 inkl. Rucksack, Polfilter und zwei Objektiven auf den Weg in den Westpark gemacht. Der Westpark München bietet sehr viel Abwechslung und ist wunderschön angelegt. Der 25. November 2012 war ein herrlicher und relativ warmer Herbsttag. Nach den ersten Bildern war ich total enttäuscht, weil die Bilder ständig verwackelt waren. Im Laufe der nächsten 3,5 Stunden wurde es aber immer besser. Ich habe an dem Tag natürlich nur im Automatik- und Sonnenuntergangsmodus fotografiert. Natürlich wußte ich nichts mit den ganzen P, A, M… Modi anzufangen. Ich fand es an dem Tag schon schwer genug herauszufinden wie gut die Kamera in meiner Hand liegt, ob die ganzen Knöpfe für mich leicht und gut erreichbar sind, die Kamera gut zu bedienen ist und wie das mit den zwei Objektiven und dem Polfilter funktioniert. Schließlich wollte ich auch alles testen was im Paket mit angeboten wurde. Wobei allein ein Objektiv wechseln ziemlich lange gedauert hat und auf welches Objektiv der beigefügte Polfilter passt und wozu er gut ist. Zum Glück hatte ich meinen Freund und mein iPhone dabei. Mit diesen beiden Informationsquellen war ich für den Tag ziemlich gut gerüstet. Am Ende des Tages war ich mit den Ergebnissen ganz zu frieden. Die schönsten Bilder habe ich für Euch in meinem Blog veröffentlicht.

Im Laufe der Zeit werde ich Euch weitere Experimente, Exkursionen, Test und Erfahrungen mitteilen. Mein Ziel ist es, mit diesem Blog meine Fortschritte mit meiner NIKON D5000 aufzuzeigen. Aus diesem Grund habe ich den aktuellen Blog auch unter das Thema “Das erste Jahr mit meiner NIKON D5000″ gestellt.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim lesen und Nachverfolgen meiner Fortschritte.

Liebe Grüße

Eure Mareen

P.S. Das Beitragsbild wurde mit einer NIKON D5000 / Objektiv Sigma DC 18-200mm 1:3.5-6.3 / Automatikmodus / ISO 800 / Brennweite 125 mm / Blende f/5,6 / Verschlusszeit 1/640 aufgenommen.